map irelandDas Land, die Insel

Irland ist die zweitgrößte Insel der europäischen Inselgruppe mit dem Namen Britische Inseln und besteht aus der Republik Irland und Nordirland. Nordirland gehört zum Vereinigten Königreich, die Republik Irland ist politisch selbstständig. Irland wird unterteilt in 4 Provinzen und 32 Counties.

 

flaggeDie Hauptstadt der Irischen Republik Dublin befindet sich an der Ostküste. Weitere interessante Städte sind Cork, Limerick, Galway, Kilkenny und Waterford. Es gibt jede Menge spektakuläre und touristische Ziele, wie die Cliffs of Moher an der Westküste, den Giant´s Causeway im Norden, Bru na Boinne mit seinen prähistorischen Großsteingräbern, Aran Islands, die Nationalstraße Ring of Kerry sowie den Ring of Beara.

 

 

Die offizielle erste Amtssprache ist Irisch (Gälisch), das seit Juni 2005 auch eine offiziell anerkannte Amtssprache der Europäischen Union ist. Englisch kommt aber, obwohl es „nur“ zweite Amtssprache ist, eine überragende Bedeutung im Alltag zu. Verkehrsschilder, öffentliche Bekanntmachungen und dergleichen müssen per Gesetz immer zweisprachig abgefasst sein.Die Republik Irland ist Teil der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion, somit ist der Euro das offizielle Zahlungsmittel.
Wissenswertes aus dem Reiseführer
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St. Patrick Tara Hill

In Irland herrscht Linksverkehr, das heißt z.B. dass in Kreisverkehren im Uhrzeigersinn gefahren wird. Rechts-Vor-Links gilt allerdings dennoch in Irland. Auf den Straßen kommt man eher langsam voran, da sie oft sehr schmal, von Hecken oder Mauern begrenzt und kurvig sind.

Das Wetter wechselt sehr häufig, und ein sonniger Morgen ist alles andere als ein Garant für einen schönen Tag. Es empfiehlt sich eigentlich immer, einen Schirm oder eine Regenjacke dabei zu haben. Es ist völlig normal, dass es bis zu zehnmal am Tag regnet.

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Hore Abbey Cashel

Irische Küche kann sich in der Regel mit der auf dem Kontinent messen lassen, zumindest in den Restaurants. Wer lediglich schnell einen kleinen Snack haben will findet praktisch überall eine große Auswahl an Sandwichbars, Fastfoodläden oder kleinen Imbissbuden. Die Qualität lässt dabei leider oft zu wünschen übrig. Auch im kleinsten Ort findet sich in der Regel ein Pub. Dort holt man sich seine Getränke selbst an der Theke und bezahlt gleich.

Abends bieten Pubs oft Livemusik, was bereits am Tag durch entsprechende Hinweise angekündigt wird. Die Stimmung bei solchen Veranstaltungen ist einzigartig, auch, weil sie gut besucht werden. Seit Anfang des Jahres 2004 gilt ein Rauchverbot sowohl in Restaurants als auch in Pubs. Man sollte beachten, dass der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit (also auf der Straße, im Park, etc.) in Irland verboten ist.

Slae Head Dingle
Slae Head Dingle

Iren lernt man schnell, vor allem auch im Pub, kennen. Sie sind sehr offen und kommunikationsfreudig; wer Englisch kann, kann sich auch verständigen, das Verstehen des anderen fällt durch den starken Dialekt dagegen manchmal etwas schwerer. Notfalls unterhalten sich die meisten Iren auch mal mit Händen und Füßen.

Eine gute Möglichkeit der Unterbringung sind die sogenannten B&B’s, die Bed & Breakfasts. Es handelt sich hier um Unterkünfte, die von Privatpersonen zur Verfügung gestellt werden. Sie bieten oft eine ausgezeichnete Qualität und lassen sich auch vor Reiseantritt buchen. Wer außerhalb der Hauptsaison (Juli-August) unterwegs ist, kann auch einfach auf gut Glück nach den B&B-Schildern Ausschau halten, die sich auch im kleinsten Dorf finden. Klassisches irisches Frühstück ist inklusive, es gibt aber auch kontinentales.

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Cliffs of Moher

In Irland besteht für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf Behandlung – soweit dringend erforderlich – bei Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern usw., die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Die Europäische Krankenversicherungskarte, die von der Krankenkasse ausgestellt wird, ist vor der Reise einzuholen. Diese berechtigt zu einer Notfallbehandlung im öffentlichen irischen Gesundheitssystem und ist direkt beim Arzt oder im Krankenhaus vorzulegen.

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