Auf dem Drauradweg unterwegs

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Drauradweg2006-006logoDrauradwegVom 02. bis 09. August 2006 haben wir den Drauradweg von Sillian bis Lavamünd zurückgelegt. Gebucht hatte ich die Tour über das Internet. Angeboten wurde sie von “Kärnten Radreisen”: Preis stimmte, Unterkunft in kleinen Pensionen und Hotels, Streckenlängen pro Tag bis 60 Kilometer,Gepäck- und Rücktransport zum Startort. Also eine Radtour ohne Stress und mit genügend Zeit, um sich auch rechts und links des Weges umzuschauen.

Unsere Etappen verliefen wie folgt:

  1. Von Sillian nach Dellach
    Es gibt nicht viel zu erzählen: den ganzen Tag strömender Regen und wir radelten um unser Leben (zum Teil auf der Landstraße, da der Radweg überflutet war). Wir hatten keine Zeit für Lienz oder andere Sehenswürdigkeiten. Es gab nur eine richtige Pause mit Einkehr zum Aufwärmen.
    Unterkunft im Gasthof Trunk in Dellach

    Plan Drauradweg
    Plan Drauradweg
  2. Von Dellach nach Sachsenburg
    Es war etwas schwül, klarte aber auf und die Sonne setzte sich durch. Wir radelten uns ein. Unterwegs gab es ein paar kleinere Pausen.
    Unterkunft im Gasthof Egger in Sachsenburg
  3. Drauradweg2006-011.jpgVon Sachsenburg nach Töplitsch
    Es war sonnig, aber nicht zu warm. Auf Empfehlung des Wirtes unternahmen wir einen Abstecher zum Millstädter See, wo es eine Kaffeepause gab. Einen weiteren Stopp gab es in Spiittal und in einer Buschenschenke am Radweg.
    Unterkunft im Gasthof Adam in Töplitsch
  4. Von Töplitsch nach Kirschentheuer (Ferlach)
    Die Tour war mit ca. 60 Kilometern die “Längste”. Wegen der Hitze des Tages, kam sie uns länger vor. Sie verlief über Villach, wo es einiges zu sehen gab. An diesem Tag gab es einen Stopp in einer Pizzeria und am Abend Biohanfbier.
    Unterkunft im Gasthof Schütz in Kirschentheuer
  5. Von Kirschentheuer nach Völkermarkt
    Der Empfehlung des Wirtes folgend, unternahmen wir bei herrlichstem Wetter einen Abstecher in die Tscheppa-Schlucht. Die Etappe bot mit nur 40 Kilometern genügend Zeit und sie war nach kurzem Anstieg erreicht. Der einzige “größere” Anstieg der gesamten Tour erwartete uns am Nachmittag, da unsere Unterkunft außerhalb des Ortes auf einem Berg mit schöner Aussicht lag.
    Unterkunft im Gasthof Karawankenblick in Völkermarkt.
  6. Drauradweg2006-029.jpgVon Völkermarkt nach Lavamünd
    Da auch diese Etappe relativ kurz war, unternahmen wir einen Abstecher zum Kloppeiner See (Reinfall: total zugebaut, kein Zugang zum See). Höhepunkt des Tages war die Überquerung der Jaunatalbrücke (Höhe 96 Meter), einem bekannten Hotspot für Bungee-Jumping. Den ganzen Tag schien die Sonne, aber es nicht zu heiß.
    Unterkunft im Gasthaus Hüttenwirt.

Am nächsten Morgen regnete es wieder, was uns nicht störte, denn vor der Tür stand unser Rücktransport. Fahrräder und Gepäck waren schnell verladen uns so ging es über Landstraßen und Autobahn zurück nach Sillian, wo wir noch eine Wanderwoche verbrachten.

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