Motorradtour vor Himmelfahrt

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motorradThüringen, Vogtland und Erzgebirge sollten es werden. Geplant war die Tour für vier Tage, aber wegen der schlechten Wettervorhersagen haben wir unterwegs improvisiert und sie um einen Tag verkürzt. Wir sind ja flexibel und es war trotzdem wunderschön.

 

Treffpunkt war Sonntag 10:30 Uhr bei Holger. Matthias und Thomas waren auch da. Sie wollten uns ein Stück des Weges begleiten und dann wieder nach Hause fahren. Wir fuhren also von Eisenach über Friedrichroda, Ohrdruf und Luisenthal hinauf nach Oberhof. An der Schmücke verließen sie uns und wir fuhren allein weiter. Auf der Rennsteig-Kammstraße ging es bis Masserberg.

 

Moppedtour_002Von hier aus fuhren wir talwärts über Fehrenbach, Einsiedel und Waffenrod nach Sachsenbrunn, um dann wieder nach Steinheid hinauf auf den Kamm des Thüringer Waldes zu fahren. In der „Rennsteigbaude“ Bernhardsthal bei Neuhaus gönnten wir uns einen Radler und eine Suppe und fuhren danach weiter über Lichte, Steinbach am Wald , Lehesten und Lobenstein nach Mödlareuth. Dort besichtigten wir das Deutsch-deutsche Grenzmuseum und fuhren zum Abschluss nach Syrau ins Cafe Syrau, das wir uns als Quartier ausgesucht hatten.

 

Da Zimmer und Essen sehr gut waren, entschlossen wir uns bei unseren Umplanungen, auch die zweite Nacht hier zu verbringen und am nächsten Tag eine Runde durch Vogtland und Erzgebirge zu fahren. Über Plauen und Oelsnitz ging es nach Klingenthal und von hier weiter nach Morgenröthe-Rautenkranz. Hier besichtigten wir die Deutsche Raumfahrtausstellung und fuhren nach anderthalb Stunden weiter über Sosa, Breitenbrunn und Rittersgrün hinauf auf den Fichtelberg. Die Sicht war hervorragend und so gab´s wieder Radler und einen kleinen Happen auf der Terrasse des Fichtelberghauses. Nach einem kurzen Besuch des BMW-Testcenters an der Sachsenbaude fuhren wir über Oberwiesenthal nach Bärenstein, um kurz über die Grenze nach Tschechien zum Einkaufen zu gehen.

 

Moppedtour_001Über Annaberg-Buchholz, Schwarzenberg und Aue fuhren wir nach Schneeberg. Am Markt leisteten wir uns noch einen Latte Macchiato und ein Eis, um dann über Auerbach und Falkenstein nach Plauen und Syrau zurück zu fahren. Bei Bauernfrühstück und Bier ging der Abend im Garten unserer Bikerherberge zu Ende.

 

Am Dienstag frühstückten wir in aller Ruhe und packten danach unsere Sachen. Wir starteten gegen 09:00 Uhr und fuhren über Schleiz nach Ziegenrück. Da die Straße nach Pößneck gesperrt war, fuhren wir über Liebschütz auf die andere Seite des Hohenwartestausees und folgten der Uferstraße bis zu Staumauer. Über Saalfeld, Rudolstadt, Stadtilm und Arnstadt gelangten wir trocken nach Holzhausen, wo wir im Lasso einkehrten. Nach einem „Sitting Bull“ und Radler ging es danach über Wechmar und Gotha zurück nach Hause. Insgesamt haben wir ca. 700 Kilometer zurückgelegt.
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