Urlaub 2014 – Teil I – Wachau

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Stift in Melk
Stift in Melk

Karin wollte einmal in die Wachau (wahrscheinlich um Hans Moser oder Mariandl zu treffen). Weil ich mir nicht so richtig vorstellen konnte, was man dort anstellen könnte, habe ich ein Doppelzimmer vom 02. bis 07. August bei der Privatvermietung Langthaler in Melk gebucht. Die schöne Pension befand sich in Melk/Pöverding etwa drei Kilometer außerhalb der Stadt. Die Zimmer sind sehr gut ausgestattet und das Frühstücksbüfett war hervorragend mit regionalen Produkten bestückt. Insgesamt bietet die Pension vier Zimmer zur Vermietung an.

In der Wachau reihen sich Burgen, Klöster und Kirchen wir Perlen auf einer Kette aneinander. Die höchste Erhebeung, der Jauerling, ist 960 Meter üNN und es gibt eine paar sehr schöne Wanderwege. Der bekannteste ist der Welterbsteig durch die Wachau. Mehr genutzt wird aber der Donau-Radweg. Rechts und links des Flusses radeln täglich hunderte Radfahrer in beide Richtungen. Das Wetter war ja schon seit drei Wochen heiß und schwül, aber die Gewitter, die es ab und zu gab, sorgten immer wieder für Abkühlung. Eigentlich war es für schweißtreibende Aktivitäten nicht das richtige Wetter, weil man auch beim Nichtstun schwitzte.

Folgende Fahrten, Wanderungen und Besichtigungen haben wir unternommen:

  1. Um die Wachau kennenzulernen, habe wir als erstes eine Dampferfahrt auf der Donau mit Brunch gebucht. Die Strecke verlief von Melk über Spitz und Dürnstein nach Krems und genauso zurück. Start war gegen 11.00 Uhr. Der eingeschlossene Brunch war ausgezeichnet und so vergingen die fünf Stunden wie im Fluge. Auf diese Weise konnten wir die gesamte Region kennenlernen und fast alle Orte und Sehenswürdigkeiten.
     Wachau-Donauschiffahrt-Strecke Wachaubrunch
  2. Karte JauerlingAm Montag fuhren wir mit dem Auto nach Maria Laach und haben eine Rundwanderung über den Jauerling unternommen. Eingekehrt sind wir im Naturparkhaus auf der Wachauterrasse. Von dort aus hat man einen herrlichen Ausblick auf Spitz und die Donau. Am Nachmittag haben wir uns noch das Stift in Melk angeschaut und waren vom Prunk der Kirche sehr beeindruckt. Abgesehen von der Schwüle war die Wanderung nicht sehr schwierig.
  3. Am Dienstag sind wir mit dem Auto nach Marbach an der Donau gefahren. Dort wanderten wir durch die Steinbachklamm aufwärts bis Hilmanger. Nach einem Radler in der Jausenstation ging es danach hinüber zum Ort und der Kirche Maria Taferl und nach einer guten Gulaschsuppe wieder zurück an die Donau, wo unser Auto stand. Auch an diesem Tag machte uns nur die schwüle Luft zu schaffen.
  4. Auf Vorschlag unserer Vermieterin fuhren wir am Mittwoch nach Dürnstein. Dort wanderten wir aufwärts auf dem Vogelbergsteig, hatten danach eine super Aussicht von der Dürnstein-Kanzel auf die Wachau und die Donau und gönnten uns wiederum einen Radler in der Jausenstation Fesslhütte. Der Rückweg verlief danach über die Starhembergwarte und die Ruine Dürnstein zurück zum Ort, wo es endlich eine Heurigen gab. Der Ort und die Ruine sind viel besucht, da hier Richard Löwenherz 1192/93 auf seinem Rückweg vom Kreuzzug durch Leopold V. gefangen gehalten und erst gegen ein Lösegeld wieder freigelassen wurde. Die Wanderung war sehr schön, bot viele tolle Ausblicke und war nicht sehr lang und anstrengend. Wie an den vorherigen Tagen war es sehr schwül.
    Maria Taferl
    Maria Taferl
    Ruine Dürnstein
    Ruine Dürnstein
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