Erholung im Naturpark Dahme-Heideseen

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Wir waren wieder einmal für ein paar Tage unterwegs. Gemeinsam mit Thomas hatten wir uns im Hotel “Seeschlösschen” in Groß Köris am Zemminsee einquartiert und fünf schöne Tage verlebt. Wir haben diesen Teil Deutschlands gewählt, weil wir noch nicht in dieser Gegend waren und nicht so weit fahren wollten. Es war immer sommerlich warm und am späten Mittwochnachmittag gewitterte es mit örtlichem Starkregen.

Der Naturpark Dahme-Heideseen liegt nördlich des Spreewalds und südöstlich von Berlin. Deren eiszeitlicher Prägung ist es zu verdanken, dass das Antlitz von Natur und Landschaft mit über 100 Seen, größeren und kleinen Fließen, Quellen, Mooren, Tälern, Hügeln, Dörfern und Städtchen so spannend und vielfältig ist. Es ist eine sehr flache Gegend, also ideal für Radfahrer und mit den vielen Seen gut geeignet für Wassersportler.

Wir haben am Montag und Donnerstag je eine Radtour unternommen. Die erste Tour führte von Groß Köris um den Klein Köriser See herum zum Hölzernen See. Da die dortige Anglerklause noch geschlossen war fuhren wir weiter, entlang des Hölzernen Sees und des Schmöldesees, bis nach Prieros. Hier kehrten wir ein und stärkten uns im “Café Palme”. Zurück ging es auf dem langen Radweg durch den Wald bis Klein Köris und dann zurück zum Hotel in Groß Köris.

Die zweite Tour am Donnerstag führte von Groß Köris entlang des Patzer Hintersees nach Patz und weiter um den See herum bis nach Bestensee. Auch hier gönnten wir uns eine kleine Stärkung im Bäckerei Café Wahl. Der Rückweg führte zuerst entlang der Motzener Straße und dann auf dem Radweg durch den Wald zurück nach Groß Köris. Mit den im Hotel geliehenen Cityrädern hatten wir bei beiden Touren auf den sandigen Waldwegen einige Probleme, aber wir ließen uns nicht unterkriegen.

Auf einer Rad- und Wanderkarte hatten wir als Empfehlung die Draisinenfahrt in Mittenwalde entdeckt. Schnell war telefonisch eine Fahrt für den Dienstagvormittag vereinbart. Mit dem Auto waren es nur 25 Kilometer bis zum Bahnhof Mittenwalde. Kurz nach 10:00 Uhr ging es, nach einer Belehrung, auf Tour nach Motzen. Die (Fahrrad-)Draisine war für vier Personen zugelassen. Entsprechend der Belehrung schoben wir das Gefährt über die Weichen und bei Überquerung von Straßen. Trotzdem kamen wir gut voran. In Motzen hoben wir die Draisine aus den Schienen und liefen hinüber zum See, um das schöne Wetter zu genießen. Gegen 11:00 Uhr hoben wir das Gefährt wieder auf die Schiene und begaben uns auf die Rückfahrt. In Bestensee gab es Kaffee und Kuchen im Bäckerei Café Wahl.

Am Mittwoch fuhren wir nach Potsdam Babelsberg, um den dortigen Filmpark zu besuchen. Der dortige Parkplatz war fast noch leer und auch an den Kassen gab es keine Schlangen. Es gibt täglich vier feste Veranstaltungen/Attraktionen – von der Erstellung einer Fernsehsendung um 10:00 Uhr bis zur Stuntshow um 14:30 Uhr. Man kann diese Shows besuchen, muss aber nicht. Daneben gibt es verschiedene Themenbereiche wie Mittelalter, Western, Sandmann, Kleiner Muck, Tigerente, die Entstehung eines Films und vieles mehr.

Der Park ist besonders für Kinder geeignet und interessant, ist aber mit MovieWold in Bottrop nicht vergleichbar. Uns hat es trotzdem gefallen. Unsere Rücktour führte uns über Diedersdorf, wo wir im Schlosscafé einkehrten. Danach ging es über Mittenwalde und Bestensee zurück zum Hotel. Insgesamt waren die fünf Tage im Naturpark sehr erholsam. Zum Abschluss gibt´s noch zwei kurze Videos zu sehen.

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Draisine
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