Im Vogtland und Erzgebirge unterwegs

Hatten uns vom 30.08. bis 04.09.2020 im Hotel “Am alten Zollhaus” in Burkhardtsgrün/Zschorlau einquartiert. Mit von der Partie waren unsere Freunde Barbara und Uthart. Das Hotel und die Zimmer waren sauber und schön, die Küche einfach, aber gut und das Wetter spielte auch mit. Aller beste Voraussetzungen für einen gemütlichen und erholsamen Wanderurlaub zwischen Aschberg und Fichtelberg. Uthart und Barbara kamen vom Familientreffen im Mühltal angereist, wir direkt von zu Hause. Dabei trafen wir uns am Sonntag noch mit Jörg und Kerstin aus Erkheim in Aue an der “Parkwarte”. Da die Gaststätte aber an diesem Tag um 14:00 Uhr schloss, fuhren wir nach Schneeberg auf den Gleesberg und verbrachten dort einen schönen Nachmittag.

Montag

Es war bewölkt, relativ kühl und weitestgehend trocken. Nach dem Frühstück fuhren wir zuerst in die Weihnachtswelt in Stützengrün und stimmten uns auf das Kommende ein. Von hier aus ging es weiter ins Raumfahrt-Museum in Morgenröthe-Rautenkranz. Leider hat das Museum am Montag und Dienstag Ruhetag, so dass wir weiterfahren mussten. Da wir keinen richtigen Plan hatten, fuhren wir nach Mühlleiten und wanderten hinüber zur “Schönen Aussicht” am Aschberg in Klingenthal. Als einzige Gäste genossen wir an diesem Tag die gute Küche des Hauses. Danach ging es hinauf zur Jugendherberge und dem Aussichtsturm und auf dem Kammweg zurück zum Auto. Nach einem Stopp im Sportgeschäft in Tannbergsthal fuhren wir nach Schneeberg und gönnten uns einen Eisbecher. Hier erwischte uns ein kurzer Schauer, den wir abwarten mussten, bevor wir zurück zum Hotel fuhren.

Dienstag

Start nach dem Frühstück. Es war wolkig, aber trocken. Nach einem Umleitungsgewirr verfehlten wir den Wasserfall in Blauenthal und fuhren bis zur Talsperre Sosa. Wir umrundeten den Stausee, der allerdings, außer an der Staumauer, so gut wie nie zu sehen war. Am Ende besichtigten wir das Gelände des Köhlervereins und informierten uns über das Köhler- und andere alte Handwerke. Wir stärkten uns mit Bockwurst und Bier am dortigen Kiosk. Danach ging es, wieder auf zahlreichen Umleitungskreisen, nach Johanngeorgenstadt. Wir besichtigten den größten Schwibbogen im Erzgebirge, die riesige Pyramide und die geschnitzten Holzfiguren der Exulanten. Danach gab´s Kaffee und Kuchen im dortigen “Eiscafé Leonhardt”. Am späten Nachmittag gab es vor dem Abendessen noch einen Rundgang um Burghardtsgrün.

Mittwoch

Zwischen den Wolken ist die Sonne zu sehen und das immer öfter. Nach einem Halt am Geldautomaten in Eibenstock fuhren wir wieder nach Morgenröthe-Rautenkranz in Raumfahrt-Museum. Immer wieder interessant und regelmäßig aktualisiert verbrachten wir dort den Vormittag. Gegen 12:00 Uhr fuhren wir nach Carlsfeld und besichtigten die dortige Rundkirche. Über Wildenthal fuhren wir danach hinauf zur “Sauschwämme”, wo wir das Auto abstellten, um hinauf zum Auersberg zu wandern. Ich genoss oben die Aussicht auf das gesamte Erzgebirge vom Turm, bevor wir uns ein Bier und eine Kartoffelsuppe gönnten. Zurück liefen wir auf dem Rundweg durch den Wald und fuhren dann noch auf einen Kaffee beim Bäcker am Ortseingang von Johanngeorgenstadt. Da uns noch reichlich Zeit bis zum Abendessen im Hotel blieb, fuhren wir auf der Rücktour zum Wasserfall in Blauenthal. Leider wird er repariert und ist seit längerer Zeit trocken. Also besichtigten wir noch die tollen Schilder, Briefkästen, Tore und Zäune sowie Schwibbögen in der Ausstellung der Firma “Kunstguss Döhler” in Blauenthal, bevor es zurück zum Hotel ging.

Donnerstag

Blauer Himmel und Sonnenschein schon beim Aufstehen, tolle Fernsicht. Beste Voraussetzungen für unsere Wanderung zum Keilberg und Fichtelberg. Trotz einiger Umleitungen kamen wir nach Oberwiesenthal und parkten am Skizentrum. Wir überquerten den ehemaligen Grenzübergang nach Tschechien bei Bozi Dar und wanderten hinauf auf den Keilberg. Das Gipfelplateau fristet immer noch ein trostloses Dasein. Außer ein paar Liften und einem kleinen Aussichtsturm gab´s ober nicht viel zu sehen. Wir kehrten in der “Schöne Aussicht”, ca. 300 Meter vom Gipfel entfernt, ein und gönnten und tschechisches Bier und Gulasch mit Knödeln. Entlang der Grenze ging es zurück über den Grenzübergang und hinauf zum Fichtelberg. Der Gipfel war gut besucht und wir gönnten uns die gute Aussicht sowie einen Kaffee. Für die Rückfahrt wählten wir die Strecke über den Keilberg nach Vejprty, wo wir tankten und im “Travel Free” noch ein paar Kleinigkeiten einkauften. Anschließend fuhren wir wieder zurück zum Hotel.

Für die Heimfahrt am Freitag wählten wir wieder getrennte Strecken. Barbara und Utahrt fuhren über Plauen nach Saalfeld und besuchten die Feengrotten, während wir ab Zwickau die A 4 nahmen. Es war ein schöner Kurzaufenthalt in einer wunderschönen Gegend. Im Advent kommen wir wieder.

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