2. Etappe: Von Sohland an der Spree nach Schönbach
Nach einer angenehmen Nacht gab es auch hier um 07:30 Uhr Frühstück, so dass ich meine Tagesetappe kurz nach 08:00 Uhr beginnen konnte. Da ich ja am Vortag den Bergweg verlassen hatte, musste ich heute wieder auf diesen zurückkehren, was aber problemlos möglich war. Ich lief die Straße hinauf zu einem Park hinter dem Friedhof, durchquerte diesen und unterquerte das dortige Bahnviadukt. Nach ein paar 100 Metern kam ich schon zur Himmelbrücke von Sohland, die ursprünglich die Spree, seit deren Verlegung 1947 nur noch den Dorfbach überspannt.
Nach weiteren ca. 100 Metern schwenkte der Weg nach links ab und man wanderte ein ganzes Stück entlang der Spree. Am Beginn des Sohlander Stausees bog der Weg rechts ab und führte erst durch Wald, dann durch Felder hinauf zur Waldbühne von Sohland. Danach verlief der Weg wieder durch Wald bzw. das, was der Borkenkäfer davon übrig gelassen hat, vorbei am Pickaer Berg immer an- oder absteigend. Irgendwann begann dann der Anstieg zum Bieleboh, mit 499 Meter der höchste Punkt des Tages.
Danach stieg ich ab in Richtung Beiersdorf, verließ aber den ausgeschilderten Weg und lief direkt in Richtung Schönbach, allerdings in und zwischen den Orten meist auf asphaltierten Wegen und ein Stück auf der ehemaligen Schmalspurbahn-Trasse. Auch hier war ich bereits gegen 14:00 Uhr am Hotel und konnte sofort mein Zimmer beziehen. Ich gönnte mir noch Kaffee und Kuchen und lief dann mal zur Kirche und zum EDEKA-Markt, mehr Sehenswertes gab´s in Schönbach nicht zu sehen. Das Abendessen im Hotel war wieder sehr gut und das Bett ließ mich gut schlafen.