4. Etappe: Von Eibau nach Waltersdorf
Der Donnerstag war der Tag, wo die Sonne das Regime übernahm und die Temperaturen mächtig anstiegen. Ich startete wieder kurz nach 08:00 Uhr und nach dem Verlassen des Ortes und der asphaltierten Wege verlief die Strecke auf Feld- und Landwirtschaftswegen und nur wenn Häuser am Weg standen, war dieser wieder asphaltlastig. Nach den beiden Häuseransammlungen Josephsdorf und Folge (Ortsteile von Leutersdorf) begann der Aufstieg zum Großen Stein, erst über ein großes Weidegebiet, dann kurz durch den dortigen Wald. Von ober hatte man eine fast 360 Grad Aussicht.
Nach der Karasekhöhle verlief der Weg meist durch Wald in Richtung Großschönau, dort über den Hutberg und danach durch den Ort. Der mitgeführte Liter Wasser war aufgrund der Hitze bereits aufgebraucht. In der Gaststätte "Am Heimatmuseum" gönnte ich mir einen halben Liter Radler und ließ mir meine Trinkflasche wieder füllen. Dann wanderte ich weiter auf dem markierten Weg bis an eine Stelle mit zwei Ausschilderungen: Bergweg - Lausche 3 Stunden oder Waltersdorf - Lausche 2 Stunden.
Wegen der Hitze nahm ich natürlich den kürzeren und landete in Waltersdort. In der dortigen Keffeerösterei gönnte ich mir einen Pott Kaffee und fuhr anschließend mit dem Bus die 2,5 Kilometer hinauf zur Sonnebergbaude, meinem Tagesziel. Die Lausche mit ihren 793Metern, eigentlich höchster Punkt der Wanderung, habe ich leider nur non ca. 100 m weiter unten gesehen. Die Sonnebergbaude bot eine tolle Aussicht und hervorragendes Essen. Und da die Straße im oberen Bereich eine gesperrte Privatstraße ist, ging es am Abend und in der Nacht auch sehr ruhig zu.