3. Etappe von Schönbach nach Eibau/Kottmar
Nach dem Frühstück startete ich wieder gegen 08:10 Uhr und hatte mir diesmal ein Lunchpaket eingepackt. Da ich, um zum Hotel zu kommen, den Bergweg verlassen hatte, hätte ich jetzt eigentlich zu diesem zurückkehren müssen. Ich lief aber auf einem markierten, nicht asphaltierten Radweg über Dürrhennersdorf nach Kottmarsdorf. Hier gab es wenigstens eine intakte Bockwindmühle anzuschauen, die heute noch genutzt wird und in der nebenstehenden Backstube zum Teil auch noch verarbeitet. Nach dem Fotostopp an der Mühle verlief ich mich kurzzeitig und musste zurück zur Mühle (ca. 1 km mehr).
Beim zweiten Anlauf nahm ich den richtigen Weg der nach etwa 1 oder 2 Kilometern wieder mit dem Bergweg zusammentraf. An dieser Stelle begann dann auch der Aufstieg zum Kottmar, mit 583 m der Höhepunkt des Tages. Trotz der relativ niedrigen Höhe steht dort das Skiheim des ansässigen Skiclubs, es gibt Skisprungschanzen (mit Matten fürs Springen ohne Schnee) und Loipenstrecken (teils asphaltiert), alles Eigentum des Skiclubs. Oben, am Sprungturm bietet sich ein herrlicher Ausblick in den flacheren teil der Oberlausitz.
Der Abstieg erfolgte auf der Rückseite, wo ich nach einiger Zeit den Bergweg wieder verlassen musste, um zum Hotel zu gelangen. Über Walddorf gelangte ich nach Eibau und musste bei diesen langgezogenen Orten wieder sehr viel Asphalt in Kauf nehmen. Um nicht zu früh am Hotel zu sein, kehrte im Faktorenhof in Eibau ein, einer sehr empfehlenswerten Gaststätte mit angeschlossenem Heimatmuseum.
Danach legte ich den Rest des Weges zum Hotel zurück, wo aber ein Check-In erst ab 16.= Uhr möglich war. Zum Glück gabs 70 Meter weiter ein Eiscafé. Nach dem Check-In im Hotel drehte ich auch in Eibau eine Runde durch den Ort, lief zur Kirche und zur Eibauer Brauerei. Das Abendessen im Hotel war dann wieder vorzüglich und in der Nacht regnete es sogar ein wenig.